Weniger haben - mehr sein

Die innere Stimme und Spiritualität wieder integrieren
Der inneren Stimme folgen

Mehr sein?!

Wir alle sollten mehr sein. Das sage ich oft. Und denke es noch öfter, als ich es sage. Wenn ich mich mit anderen Personen unterhalte und wahrnehme, womit sie sich beschäftigen, womit sie ihre Zeit verbringen und vor allem – welchen Themen sie einen Großteil ihrer gedanklichen Aufmerksamkeit schenken, dann bringe ich diesen Gedanken gerne mal mit ein. Denn er erscheint mir wichtig. Mehr noch, er erscheint mir gesund!

Daraufhin passiert dann oft folgendes. Meine Gesprächspartner werfen zunächst einen völlig anderen Blick auf mich. Der verrät Gedanken wie: Ach, so Eine bist du; oder: nein danke, keine Lust auf Belehrungen!

Aber noch etwas anderes geschieht. Statt ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen und das Thema einfach zu wechseln, schnappt die gesamte Runde diesen Brocken auf und beginnt zu diskutieren.

Wie bitte? Noch mehr sein? Was denn jetzt noch? Ich bin doch schon:

…Mutter, Vater, Tochter, Sohn, Bruder, Schwester, Arbeitnehmer, Selbständiger, Vereinsmitglied, ehrenamtlicher Helfer, Tierhalter, Gartenfreund, Sportler, Hobby-Bastler, Handwerker und und und. Das reicht doch wohl, oder etwa nicht?! Sowohl was der Andere mir sagt als auch wie, verraten mir, dass er sich angegriffen fühlt. Und mich außerdem missversteht.

Ja, wir alle sind immer mehr, machen immer mehr und wenden immer mehr Zeit auf um all die Erwartungen zu erfüllen, die andere – aber inzwischen auch wir selbst – an uns haben. Heute ist man doch nur noch modern, wenn Beruf und Privatleben mit links gemeistert werden und wir es nebenbei auch noch dreimal wöchentlich zum Sport schaffen, um bei all dem Stress auch noch strahlend schön auszusehen. Damit man uns nicht ansieht, dass wir gestresst sind. Wer Stress empfindet, ist schließlich nur schlecht organisiert, darum bloß nichts zugeben; bloß nichts ansehen lassen!

Und über die Jahre betrachtet? Geht diese Formel tatsächlich auf?


Bedeutet: Mehr sein = mehr Glück?


Vor einigen Monaten lernte ich jemanden kennen, der als Quantenheiler arbeitet. Hierbei handelt es sich um eine alternative, eine die Schulmedizin ergänzende Heilmethode, die immer mehr Freunde und Ausübende findet. Ein erstaunlicher Mensch jedenfalls mit einer überwältigenden, positiven Ausstrahlung. Auf meine Bitte hin, gab er mir eine kurze Demonstration dieser Anwendung, woraufhin ich minutenlang lachen musste und mich im Anschluss lange federleicht fühlte. Darüber wunderte er sich sichtbar und erklärte mir, die meisten Menschen würden nach einer solchen Anwendung zunächst einmal weinen. Weil sich plötzlich Schleusen öffnen. Weil etwas abgebaut wird, das den Menschen belastet hat. Und er fragte mich, was ich eigentlich will.

In meinen Augen ist das DIE Frage überhaupt. Denn die Antwort trifft eine sehr starke Aussage darüber, wer wir zu sein glauben… zu sein wählen! Ich sagte ihm also, ich wolle glücklich sein und immer Grund zum Lachen haben. Ich will… die sein, die ich im Inneren meines Selbst bin. Ich will… mich genau so fühlen, wie ich das in den Augen meines inneren Selbst kann und soll. Nämlich vollkommen und glücklich.

Ich will mehr sein.

Genau das ist es, was unser inneres Selbst will. Es möchte, dass wir ihm mehr Ausdruck verleihen – also uns selbst mehr Ausdruck verleihen! Indem wir herauslassen, was unser Selbst, was unsere Seele in ihrer eigentlichen Essenz ist: Vollkommenheit. Ganzheit. Frieden. Zufriedenheit aus seiner Selbst heraus.

Das innere Wesen ist sich vollkommen im Klaren darüber, dass es schon alles besitzt, worauf es tatsächlich ankommt. Nur sind wir oftmals nicht dieser Meinung, weil wir stets in den äußeren Umständen suchen. Und wir verurteilen die Umstände, wenn sie uns nicht das geben, was wir zu brauchen, jedoch nicht zu haben glauben. Wir suchen da draußen und bilden uns ein, dass es bis in unser Inneres wirkt, wenn wir es erst einmal in Händen halten. Dass es uns heilt, wenn wir es irgendwo entdeckt haben.

Dabei übersehen wir konsequent, wie einfach es stattdessen ist. Unser inneres Wesen ist schon im Besitz all dessen! Es ist bereits vollkommen glücklich. Und es will nichts anderes als diesen großen Irrtum zu korrigieren, dem wir alle erlegen sind: nämlich dass Glück erkämpft werden müsse. Nein – muss es nicht.


Alles ist da. Die Quelle ist unerschöpflich. Und sie ist in uns. Also schöpfe von innen nach außen. Und nicht umgekehrt.


Du hast das Gefühl, mehr haben zu müssen? Mehr sein zu müssen: erfolgreicher, klüger, schneller, schöner…? Mehr tun zu müssen? Und fühlst dich dabei getrieben und rastlos? Du spürst einen Mangel an Glück, obwohl du doch alles dafür tust, glücklich zu werden?

Dann bitte ich dich jetzt, mal zu überlegen, wie lange das schon so geht. Wie lange kämpfst und suchst du schon? Und bitte frage dich anschließend, ob all deine Bemühungen, all deine Überzeugungen und deine Einstellung zum Leben dich deiner bisherigen Erfahrung nach dahin bringen, wohin du möchtest? Oder dich vielmehr dort festhalten, wo du jetzt bist…

Tu weniger. SEI mehr.

Vielleicht bist du nicht sicher, das bis hierher schon verstanden zu haben. Wie macht man das denn nun – von innen schöpfen? Mehr sein? Nicht mehr das Opfer der äußeren Umstände sein? Und warum soll das so wichtig sein? Hier geht’s zu den Gedankenspielen/ Anregungen…

Post vom inneren Wesen

(weitere Links folgen)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.