Weniger haben - mehr sein

Die innere Stimme und Spiritualität wieder integrieren
Über diesen Blog

Bloggen? Ich?! Ich schmeiß‘ mich weg…

Das kennst du bestimmt auch. Es fesselt dich dieses eine Thema, schon seit einiger Zeit. Für Wochen oder auch mal Monate. Irgendwann denkst du dann genauer drüber nach und stellst fest – Nee? Das sind jetzt schon Jahre! Und es hat kein bisschen an Reiz verloren – im Gegenteil. Du sprichst immer wieder mit Freunden darüber. Und mit den Kollegen auf der Arbeit. Liest Bücher dazu oder Magazine… immer mehr Leute kommen auf dich zu und haben Fragen. Oder können auch etwas dazu sagen… Irgendwann hast du sogar einen Spitznamen oder man bringt deinen Namen mit diesem Thema in Verbindung. Und es bekommt immer mehr Schwung; es wird immer größer.

So groß, dass es irgendwann nicht mehr in ein einziges Gespräch passt.

Vor kurzem habe ich mich mit einer Person unterhalten, die mich noch nicht sehr lange kennt. Wir kamen auf eben dieses eine Thema zu sprechen, für das ich brenne.  Und ich wollte mich schon so richtig drüber auslassen, als sie mich plötzlich etwas benommen anblinzelte. Da wusste ich es plötzlich: eine Plattform muss her! Am besten gestern.

Aber… bloggen?!

Das hat was mit Nachhaltigkeit zu tun und einem gewissen Überblick innerhalb der Thematik. Das hat zu tun mit einer Öffentlichkeit, die vorher so nicht da war. Kann ich das denn?

Nach einigem gedanklichen Hin und Her jedoch wurde schnell klar, dass ein Blog das perfekte Umfeld ist. Denn nichts anderes habe ich die ganzen Jahre getan. Ich habe gebloggt. Mündlich. Per Mail. In Briefen. Mit den Menschen, die mich regelmäßig umgaben oder die mir unverhofft über den Weg liefen. Schlussendlich habe ich also nur begriffen, was mir eigentlich schon seit einiger Zeit ins Gesicht sprang – und bin dem Gefühl gefolgt.

Bis hierhin alles schick. Doch was passiert oftmals, wenn man sich voller Vorfreude auf ein neues Projekt stürzt? Rüschtüsch! Eine Tür geht auf und herein spazieren Zweifel.

 


Jetzt bist du größenwahnsinnig geworden! Du übernimmst dich bestimmt, das macht doch Arbeit.

Junge, überleg doch mal, wer das alles lesen wird!

Was, wenn das nicht ankommt – oder jemand total anderer Meinung ist?

Was sollen die Kollegen denken?

Musst du dich denn so in die Öffentlichkeit drängen?!

Ach, glaubst du jetzt, du weißt mehr als andere, oder was?


 

Das Schöne an Zweifeln ist, dass sie erstens jeder kennt und man sie zweitens ausräumen kann. Vielleicht geht es mir genau darum, wenn ich darüber spreche: Weniger (Zweifel) haben – mehr (ich Selbst) sein.

Herzlich willkommen. Spring auf. Komm mit. Lass uns sehen, wohin die Reise führt!

Deine Elisabeth

 

 

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