Weniger haben - mehr sein

Die innere Stimme und Spiritualität wieder integrieren
Was ist das?

Das Gesetz der Anziehung – Grundprinzip (2/3)

Sagte ich schon, dass das Universum verdammt genau zuhört? Ich meine, so richtig genau? Wie kann ich in einen Regenguss kommen und unterwegs nass werden, obwohl ich doch so eindeutig und positiv formuliert habe? Darauf hatte ich nämlich peinlichst genau geachtet! An dieser Stelle zeigt sich – das Universum ist ein Multitalent!

 


Es hört nicht nur, was du sagst.

Sondern es hört sogar noch viel besser, was du denkst.


 

Und als ich mir schon einbildete, ich wüsste, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert, zeigten sich erst die Feinheiten. Diese wunderbaren Feinheiten. Denn nach einer Weile – als die erste Euphorie und Faszination abflachte –  dachte ich tatsächlich Dinge wie:

Seltsam ist das schon. Wie lange wird das so gehen? Mein ganzes Leben lang trocken von A nach B? Ist irgendwie unwahrscheinlich. Das muss ja irgendwann mal schiefgehen. Man könnte es aber auch in der Sprache des Universums ausdrücken:

 

Bitte schick Regen.

 

Also kein Grund, mich zu wundern, ich bekam nur, wonach ich verlangt hatte. Nur regte ich mich zunächst natürlich darüber auf und schimpfte: „Ich wollte keinen Regen!“ Was so viel heißt wie: Ich wollte Regen! …was soll ich sagen – da schließt sich der Kreis.

Hä? Ist das dein Ernst? Ich darf jetzt nicht mal mehr denken, was ich will?

Natürlich darfst du das. Allerdings ist das Resultat dann oft nicht das, was du dir wünschst. Was hier zum Ziel führt, nennt man Gedankenhygiene. Achte darauf, was du denkst. Sind nicht zielführende Gedanken dabei, dann korrigiere sie. Formuliere sie um ins Positive. Geht das nicht, dann hör am besten ganz auf, sie zu denken.

Hmm… ich kann sehen, wie du dich am Kopf kratzt. Aufhören etwas zu denken? Ja klar, warum denn auch nicht? Wir gewöhnen uns ständig etwas an oder ab. Warum nicht auch Gedanken? Anfangs kommt man sich dabei noch beknackt vor, weil denken bisher ein unbewusster Prozess war. Tatsächlich aber nur solange, bis man bewusst die ersten Ergebnisse wahrnimmt. Egal ob sie positiv oder negativ ausfallen. In dem Moment, wo du ein Ereignis ganz klar deinen wiederholten Gedankengängen oder Aussagen zuordnen kannst, rappelt es ordentlich im Denkappaprat und du beginnst, das Prinzip weiter zu verfolgen.

Vielleicht beschließt du an dieser Stelle, das Ganze selbst anzuwenden und dich darin zu üben. Dazu kann ich nur sagen – viel Spaß! Das ist mein Ernst, es MACHT Spaß. Da ich mich jedoch an meine Anfänge erinnere und wir Menschen da einfach ähnlich ticken, möchte ich dich um etwas bitten: Warte noch damit, dir den dicken Lottogewinn zu formulieren/ zu bestellen und lies zunächst noch hier weiter.

 

 

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